20061027 Massaranduba

Das Foto zeigt ein Holzmuster, das für Terrassendecks, Balkonböden, Dachterrassen etc. verwendet wird.
Das Holz ist sehr sehr hart, sehr schwer, Gewicht 1200 bis 1300kg m3 Herkunft Südamerika
Sehr tiefdunkle rötliche Farbe, in gehobeltem Zustand.
Wird
das Holz geölt, zb. Theakoil wird die Farbtiefe noch kräftiger.
Bei Verwendung im Freien, dh. an der Sonne, wird jedes Holz - die
Holzoberfläche - durch das UV Licht zerstört. Der Regen
wäscht die zerstörte Oberfläche weg, es bleibt eine
grau silbrige Holzoberfläche. Durch regelmässige Pflege
(schruppen, ev. mit Scheuersand, wie auf den alten Schiffen,
Hochdruckreiniger) bleibt das Holz aber schön.
Lärche,
wird oder wurde meines Wissens auch als Schiffsdecks verwendet,
ist
so gesehen sicher eine gute Variante, auch mit Blick auf
Langlebigkeit.
Die Unterkonstruktion, ist ja auch aus Holz, sollte unbedingt
belüftet sein, auf Steinen aufliegen,
muss trocknen können.
Angewehtes Laub, Erde, werden der Unterkonstruktion ein super mildes
Klima bieten,
auch den holzzerstörenden Pilzen, in kurzer
Zeit wird so jedes Holz vermodern.
Ein Treibhaus, das ich einmal reparieren musste, war aus
Lärchenholz
gebaut.
Einzig die Teile, die einzementiert waren, sind verfault,
das gesamte Holzwerk sonst, war noch intakt,
es steht noch heute,
ist jetzt vielleicht 70.
Holz, der Feuchtigkeit ausgesetzt, kann auch so aussehen. Toll
Die
Ansprüche ans Aussehen sind hier sicher sehr hoch, ebenso an die
Pflege.
http://www.teakmaritim.de/objekte.html

Wer Holz für den Boden eines Gartensitzplatzes auswählt,
für eine Dachterrasse, Balkonboden,
will sicher auch
längerfristig das Aussehen des Holzes erhalten.
Also Pflege.
Bild
eines Holzdecks.
Es ist Sonne Wind und Wetter ausgesetzt.
Der
silbrige oder Grauschimmer ist sehr gut zu sehen.
Wird das
Holzwerk gründlich geschruppt, oder nass geschliffen, wird die
natürliche Holzfarbe wieder sichtbar.
Etwas Teakoil, das
Deck sieht aus wie neu.
Also, keine falschen Vorstellungen, wer
Holz für einen Boden im Freien wegen dem Aussehen auswählt,
wird die Sache pflegen müssen.

Sehr gut hier zu sehen, die Oberfläche silbrig, die
ausgefrästen Nuten zeigen die natürliche Holzfarbe.
Dieser
Boden, das Bootsdeck, muss natürlich wasserdicht sein, darum
dichtet er die Fugen neu ab.
Nachher, schleifen - ölen.

Wer einen Terrassenboden aus Holz wünscht, Holz ist barfuss
vielleicht angenehmer anzufühlen als Stein
auch feuchter
kühler Rasen ist barfuss nur für Kenner zu empfehlen.
Also
Holz, weil angenehm anzufühlen, wenn barfuss.
Heimische Lärche erfüllt diesen Anspruch,
ebenso mit
Blick auf Langlebigkeit.
Ein standesgemässer Terrassenboden aber ist -
der Nachbar
erbleicht, wenn er aus der Südsee nach Hause kommt,
Hölzer wie Teak, Sipo, Massaranduba sind dafür erforderlich.