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20090807 Borax
20090807 Tagespreis für Borax Fr. 17.50/kg
Borax als Holzschutzmittel
Allgemeines:
Borax ist ein vorbeugendes Holzschutzmittel gegen Pilz- und Insektenbefall. Mit Borax behandelte Hölzer werden von holzzerstörenden Pilzen und Insekten gemieden. Für schon befallene Hölzer reicht eine Behandlung mit Borax nicht aus.
Anwendung:
Vorbeugender Holzschutz für Dachstühle, Holzverbretterungen, Zäune usw. Dem Wetter ausgesetzte, mit Borax behandelte Hölzer müssen mit einer Oberflächenbehandlung, z.B. mit pigmentierter Öllasurfarbe oder Standölfarbe versehen werden. Das Borax wird sonst herausgewaschen.
Eigenschaften:
- vorbeugend gegen holzzerstörende Pilze und Insekten
- geruchlos
- leicht löslich
- dringt gut in das Holz ein
- leicht zu verarbeiten
- sehr ergiebig
- ungiftig (Borax unterliegt keinerlei Anwendungsbeschränkungen laut Bundesgesundheitsamt)
Verarbeitung:
Borax unter Rühren in handwarmen Wasser lösen (Menge siehe Verbrauch). Die Borsalzlösung wird durch Streichen, Spritzen oder Tauchen zweimal nass in nass aufgebracht, d.h. die zweite Imprägnierung wird auf die noch feuchte Erstimprägnierung aufgetragen. Zur Erhöhung der Eindringtiefe ist es sinnvoll, die behandelten Hölzer 1-2 Tage dicht gestapelt und vor Erdfeuchtigkeit, Niederschlägen und Sonne geschützt zu lagern.
Besonderheit:
In einzelnen Fällen, insbesondere wenn das Holz zu trocken war, wandert das Borax aus und bildet Kristalle. Diese vor dem Überstreichen abfegen.
Reinigung der Werkzeuge:
Sofort nach Gebrauch mit Wasser.
Verbrauch:
80 g in 1 l Wasser gelöst, reicht bei "normalem" Holz für den Baubereich (ca. 20% Holzfeuchte) für ca. 20 m2.
Bei frischem oder durchnässtem Holz sind 200 g auf 1 l Wasser nötig. Entsprechend reicht diese Lösung für ca. 40 m2.
Lagerung:
Kühl und trocken gelagert ist das Borax unbegrenzt haltbar. Angerührte Boraxlösung gut verschlossen und in einem nicht rostenden Gefäss aufbewahren.
Entsorgung und Produktresten:
Borax trocken gelagert und zu späteren Verwendung aufbewahrt, ist unbegrenzt haltbar. Sonst im eingetrockneten Zustand in den Hausmüll geben.
Schimmelpilzbefall bzw. Pilzbefall
Schimmelpilzbefall bzw. Pilzbefall auf Bildern kann durch Pilzbefall der Wände, Böden, Decken, eines Ateliers hervorgerufen werden. Die Bilder sind bei hoher Raumfeuchtigkeit diesem ortsansässigen Hausschimmel ausgeliefert und zeigen bei jeder grösseren Wetteränderung entsprechende Anzeichen.
Folgendes Vorgehen kann Abhilfe schaffen:
Alle Wände, Böden, Decken, etc. des Ateliers mit samt dem Vorraum und Holzgestellen, mit einer Boraxlösung jährlich einmal streichen.
Rezept: 80 g Borax werden in einem Liter kochendem Wasser aufgelöst und die Lösung satt in heissem Zustand auf die Wand, etc. aufgetragen.
Die Bilder können wie folgt behandelt werden:
Lassen Sie diese heisse Boraxlösung kalt werden, die klare Überstandslösung streichen Sie sparsam auf alle Rückseiten Ihrer Bilder und auf der Vorderseite besprühen Sie die befallenen Stellen, mit einem Zerstäuber (z.B. Blumenbesprüher). Die sich zeigenden weissen Kristalle bürsten Sie einfach mit einem weichen Pinsel ab.
Wir bitten Sie jedoch, den Gebrauch des Borax auf Ihren Bildern auszuprobieren, um eine eventuelle Schädigung Ihrer Bilder im Vorfeld erkennen zu können. Wir möchten nicht für eventuelle Schäden verantwortlich gemacht werden.
Kremer Pigmente
Borax und Borsäure verhindern Brände wirkungsvoll
Die Wirkung von Borax und Borsäure als
Brandschutzmittel für Holz, Holzwerkstoffe und Cellulose,
1959 von dem Neuseeländer Carr in breiter Form
eingeführt, hat sich nun jahrzehntelang bewährt [15, 16,
24]. Beim Brand bilden die zugesetzten Borate glasartige
Schichten, die das darunter liegende Material vor Luft- und
Wärmezufuhr schützen.
Eine Entwässerung von Borax, also der Verlust von
Kristallwasser, führt nicht zu einer Verringerung des
Brandschutzes. Im Brandfall werden nämlich Cellulose und
Holz im wesentlichen zu Wasser und Kohlenoxiden
abgebaut. Das Wasser kondensiert unmittelbar in die zum
Brandherd benachbarte Zonen. Daher spielt nach neusten
Erkenntnissen das Kristallwasser der Borate für den
Brandschutz von Cellulose und Holz kaum eine Rolle. Hier
ist die Bildung der erwähnten Schutzschichten das
wesentliche Kriterium [17, 18, 19].
Die Toxizität der Verbrennungsgase ist gegenüber
unbehandelter Ware geringer und sinkt darüber
Cimacell Zellulose-Dämmstoff
Climacell-Brandschutz.pdf
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