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20090120 Vakuumröhrenkollektor für Brauchwassererwärmung
 

ist Schattenwurf ersichtlich, ist das Teil in Betrieb, wenn kein Schatten - keine Solarwärme

 
   

Die Sonne strahlt Energie in Form eines Gemisches elektromagnetischer Wellen.

Die meiste Energie wird von Wellen mittlerer Länge transportiert, die für das menschliche Auge sichtbar sind.

Die Sonne strahlt durch das Glasrohr auf den Absorber, und erwärmt diesen.

Im selektiven Absorber aus Aluminiumblech

wird die sichtbare Strahlung in Wärme umgewandelt, und in die Heatpipe transportiert.

Röhren neuester Technologie.
1000W/m2 Einstrahlung wird auf dem blauen Absorber in ca 920W Wärme umgewandelt.
Absorber Alu, 1.88m2 Aperturfläche (Glas) 2m2
Wärmeübertragung zum Sammler, mit Heatpipe, Kupfer.
Sammler oben, Kupfer, 8Bar, mit Steinwolle gedämmt, Verkleidung Chromstahl.
Stillstandtemperatur 220°
 

Selektiver Absorber:
Die Aufgabe eines Solarabsorbers ist die maximale Aufnahme (Absorption) der Solarstrahlung. Besonders geeignet sind hierfür schwarze Flächen. Sie sind in der Lage fast die gesamte Solarstrahlung zu absorbieren und in Wärme umzuwandeln.

Der Nachteil: Die heiß werdende Absorberfläche fängt ihrerseits an Energie als Wärmestrahlung (Infrarotstrahlung) abzustrahlen. Etwa 50% der absorbierten Energie gehen so wieder verloren!

Um den Verlust durch Wärmestrahlung zu reduzieren, nutzt man den Umstand aus, dass 99% der Solarstrahlungsenergie in einem Wellenlängenbereich unterhalb von 2,5µm liegt, während 99% der Wärmestrahlung einer 100°C warmen Fläche (maximale Arbeitstemperatur eines Warmwasser Kollektors) oberhalb dieser charakteristischen Wellenlänge ( l cut off = 2,5µm) abgestrahlt wird.

Der Schichtaufbau "selektiver"-Absorber nutzt diesen Umstand mit dem Ergebnis vielfach reduzierter Strahlungsverluste, verglichen mit einer schwarzen Fläche.
Der ideale Solarabsorber muss folgende Bedingungen erfüllen:

      Größtmögliche Absorption der Solarstrahlung im Bereich unterhalb von 2,5µm.

      Minimale Abstrahlung (Emission) von Wärmestrahlung oberhalb von 2,5µm.

Nach einem physikalischen Gesetz (Kirchhoffsches Gesetz) ist die Emission einer Fläche bei einer bestimmten Wellenlänge hoch, wenn die Fläche auch ein guter Absorber für diese Wellelänge ist. Umgekehrt ist die Emission bei einer bestimmten Wellenlänge klein, wenn die Fläche diese Wellenlänge gut reflektiert, d. h. wenn die Fläche ein Spiegel ist.

Somit sollte der Ideale Absorber im Bereich unterhalb von 2,5µm keine Strahlung reflektieren (d. h. sämtliche Strahlung absorbieren) und im Bereich oberhalb von 2,5µm 100% der Strahlung reflektieren.

Die blaue Farbe der Absorberschicht entsteht durch Mehrfachreflexion des einfallenden Lichtes in der Quarzglasschicht. Da es sich bei Licht um elektromagnetische Wellen handelt, werden abhängig von der Dicke der Quarzglasschicht bestimmte Wellenlängen ausgelöscht (d. h. in der selektiven-Schicht in Wärme umgewandelt) und ein geringer Anteil von Wellenlängen wieder reflektiert. Die Wellenlängen der reflektierten Strahlung bestimmen den Farbeindruck.

Im Falle selektiven Schicht, werden geringe Mengen blauen Lichtes reflektiert - die Schicht erscheint "blau". Die restlichen Wellenlängen werden in Wärme umgewandelt. Es handelt sich also um reine Lichtfarben, die nicht durch die Grundfarbe des Materials bestimmt werden.

http://www.tinox.com/de/technologie/absorberschicht/id/7/index.html

http://www.tinox.com/Brochure/tinoxenergy_de.pdf

 
Vakuum:

Das erwärmte Absorberblech, überträgt aber die Wärme an die Umgebungsluft, verliert so grossflächig an Leistung.

Darum enthält das Glasrohr keine Luft.

Das Glasrohr hat oben einen Metalldeckel, durch den die Heatpipe geführt ist, dieser Deckel ist mit dem Glasrohr vakuumdicht verklebt.

Durch das Vakuum wird der Wirkungsgrad erheblich gesteigert.

Vakuum ist allgegenwärtig, zb in Kühlschränken, soweit technisch gut beherrschbar.

Die Sonne erwärmt kaum unsere Atmosphäre, unsere Luft, da diese durchsichtig ist.
Die Solarstrahlung erwärmt den Erdboden, dunkle Flächen stärker, diese geben die Wärme an die Umgebungsluft ab, diese steigt auf, ermöglicht so auch den Segelflug.

 

 

 
 
Im Sammelrohr wird die Wärme an das Trägermedium (Wasser) übertragen, und in den Wärmespeicher gepumpt.